Abschied von Barra Beach - Rückreise nach Botswana

Die Zeit ist nicht stehen geblieben, im Gegenteil, sie schien zu verfliegen. Wenn ich schon den weiten Weg hierher gemacht hatte, wollte ich die Zeit maximal auskosten, das heißt möglichst täglich unterzutauchen. Sonntags wurde nicht getaucht, auch Greg braucht gelegentlich einen Tag komplett außerhalb des Wassers. Mein Ziel war es, insgesamt 11 Tauchgänge zu unternehmen, d.h. keinen Tag auszulassen.

IndischerOzean

Morgens hat mein Wecker um sechs geklingelt. Mein erster Blick galt dem Wetter, denn bei starkem Sturm konnten wir nicht ins Wasser. Einige Male war die Brandung so heftig, dass wir das Boot fast nicht ins Meer rausbekommen haben. Wir waren ja meist nur zu dritt, den Skipper nicht mitgezählt. Der muss ja auch zeitig ins Boot um den Motor im rechten Moment zu starten. Das ist manchmal kein einfaches Unterfangen.

Boot Rein

Also, Montag der letzte Tauchgang, Dienstag Nacht um vier Uhr die Abfahrt. Die ganzen zwei Wochen hatte es nicht geregnet, jetzt regnete es. Für den Fahrer war das bestimmt nicht so angenehm, ich habe meine Augen gleich wieder zu gemacht und meinen Nachtschlaf fortgesetzt.

Tours2MOZ

Ich war die erste im Bus, hatte also die weiteste Fahrt vor mir. Der Fahrer hat mich quasi direkt vor der Tür abgeholt. Das war toll. Die meisten Leute wurden in Tofo eingesammelt, zwei weiterre auf dem Weg nach Inhambane und die letzten beiden in Inhambane direkt. Tofo ist hier in der Gegend das bekannteste Tauchzentrum, da ist das ganze Jahr über Betrieb.

FlightConnect

Abgesehen von Warteschlangen beim Grenzübertritt von Mozambique nach Südafrika ging alles glatt vonstatten. Gegen acht Uhr am Abend waren wir da. In Johannesburg hatte ich eine Übernachtung gebucht, mein Bus nach Gaborone fuhr um 12.30 Uhr am kommenden Tag. Ich hatte bislang stets den Flieger genommen, um von Johannesburg nach Gaborone zu kommen, machte so eine neue Erfahrung. Der Fahrer fuhr ohne Unterbrechung, das Internet im Bus war auch unterbrechungsfrei, allerdings nur bis zur Grenze nach Botswana. Dort hatte man wieder alles wie gewohnt, schlechtes Internet, Kühe auf der Hauptstraße, man war halt zu Hause.