Namibia - der nördliche Teil

Ab Swakopmund beginnt für mich ein komplett anderer Teil Namibias. Fährt man nordwärts, befindet man sich nach wenigen Kilometern auf der Skeleton Coast. Dieser Trip war sehr anstrengend und endete fast mit einer Übernachtung im Auto, weil wir um ein Haar keine Unterkunft gefunden hätten.

Okaujuejo

Man muss nicht zwangsläufig durch den Skeleton Park fahren, es gibt auch einfachere Wege, die allerdings weniger aufregend sind. Bei meiner nächsten Tour hatte ich einen Besuch des Brandbergs eingeplant und im Vorfeld eine nette Unterkunft gebucht. Die White Lady Lodge, die sich sehr sehr nahe am Zielpunkt befindet, war uns zu teuer, wir logierten im White Lady Guest House, das sehr sympathisch ist und nicht weit weg vom Ort des Geschehens liegt. In Uis zu übernachten, hat den unschätzbaren Vorteil, dass man am kommenden Morgen sofort auf der Straße zum nächsten Etappenziel ist. Und das ohne jegliches Tempolimit.

Elefanten

Khorixas an sich ist ja nicht sehr reizvoll, die Lodge umso mehr. Außer dem Umstand, dass keine Kartenzahlung möglich war, war alles soweit perfekt. Zum Glück war die Internetverbindung lediglich in der Lodge marode. Ein landesweiter Ausfall hätte bedeutet, dass auch Bankautomaten kein Geld ausspucken. Es ist ohnehin aufwändig, größere Summen am Automaten zu ziehen, da in diesen Ländern nur vergleichsweise kleine Tagesbeträge bewilligt werden. Ich hatte unter Mühen den Zahlbetrag zusammen bekommen - und - siehe da, das Kartenzahlgerät war auch wieder aktiv.

Gepard

Ab Khorixas ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Etosha-Nationalpark, dem absoluten Höhepunkt im nördlichen Namibia. Mindestens zwei Tage muss man dort verbringen, der Park ist so groß, dass man sonst keine ausreichende Zeit zur Tierbeobachtung findet. Unser größtes Ereignis war gegen Abend des dritten Tages. Wir konnten Löwen bei der Jagd beobachten.

Wildebeast