Los Arcos - ein besonderer Platz

Los Arcos, ein besonderer Platz, besondere Menschen. Es ist bereits mein dritter Besuch hier - es wird nicht mein letzter sein. Hier leben Matthias und Carmen, zusammen mit insgesamt drei Kindern und aktuell fünf Hunden. Drei der Hunde sind noch klein, suchen eine neue Familie, die Eltern werden bleiben, denn ein Hof mitten im Nirgendwo, braucht einen Wachhund.

Hinweg

Man muss schon die Einsamkeit lieben, ansonsten ist man hier in den Bergen nicht an der richtigen Stelle. Von der Küste fährt man an die zwei Stunden ins Landesinnere, es geht ständig bergauf und bergab. An dieser Gabelung verlässt man die Straße, von nun an sind Schotterwege angesagt.

Mandelbluete 1

Diese Wege sind zwar gut gepflegt, man ist aber froh, wenn sich kein Gegenverkehr zeigt. Der Beifahrer hat die beste Karte gezogen, er kann den Anblick genießen. Vor ein paar Tagen hat hier die Mandelblüte begonnen.

Mandelbluete 2

Der Weg zum Haus ist mit Mandelbäumen gesäumt. Direkt bis zum Haus kann man nicht fahren, man würde den Weg dorthin versperren. Unser Platz für die kommenden fünf Tage ist in himmlischer Ruhe ungefähr 200m vom Haus entfernt auf einer ebenen Fläche, immerhin 900 m über dem Meeresspiegel.

Viadukt

Als Matthias dieses Haus vor etlichen Jahren erworben hatte, war der Name Haus nicht mehr passend. Es war eine Ruine. Mittlerweile ist das Erdgeschoss schon recht wohnlich, das Obergeschoss teilweise ausgebaut. Zum Haus gehört dieser Rest eines Viadukts, was dem Haus den Namen 'Los Arcos' verliehen hat.

Abendrot

Ich sitze gerne abends noch vor unserem Wohnmobil und genieße den Sonnenuntergang. Danach gibt es Abendessen, das teilweise auf dem Kohleherd gekocht wird, der auch als Heizung für das gesamte Haus dient.

Feuerschale

Danach sitzt man noch gemütlich im sogenannten Patio, dem Anbau, der allerdings großteils nach oben offen ist. Ein Feuer in der offenen Schale verhindert das Erfrieren. Bei Nacht sinken die Temperaturen bis zum Gefrierpunkt.